Mittwoch, 21. Februar 2018

Letzter Tag: Luxus pur und Hundeglück


Heute war also unser letzter Tag in Thailand. Diesen wollten wir ganz locker angehen lassen und haben nach einer richtig guten Nacht in diesem super Bett völlig unerwartet einen Tisch draußen am Fluss zum frühstücken ergattert. Mein lieber Mann war das schon heiß und schwül für die Uhrzeit. Das Frühstücksbuffet war der Knaller, es gab wirklich alles was man sich vorstellen konnte, egal ob europäisch oder asiatisch - besonders geil fand ich eine Station, an der einer die ganze Zeit nur die besten Mangos geschnitten hat - den habe ich mehrfach besucht 😜 

danach haben wir es uns dann am Pool gemütlich gemacht. Die Poollandschaft ist wirklich sehr schön und äußerst luxuriös ausgestattet, man bekommt ständig frisches Eiswasser und kann sich auch allerlei Leckereien direkt am Pool bestellen. So direkt am Fluss mit den vorbei knattern Longtail Booten ist das echt eine nette Angelegenheit. 

Mittags noch ne Kleinigkeit gegessen und Ab 16:00 Uhr hatten wir dann unsere private Suit im Spa gemietet. Wir wussten nicht so ganz genau, was uns dort erwarten würde. Doch als wir diesen Raum betraten, sprang uns der pure Luxus entgegen. Wir hatten ein eigenes Dampfbad, einen Whirlpool, tolle Liegen, fresh Coconut und allerlei mehr entspannungsfördernde Details. 

Danach ging es dann zu der angepriesenen vier Handmassage. Darüber hatten wir in dem sehr empfehlenswerten Reiseführer „Gebrauchsanweisung für Thailand“ gelesen, der diese als eine der besten der Welt beschrieben hatte. Alles war wie in einer Choreografie abgesprochen und perfekt umgesetzt. Um sieben sind wir dann ins Taxi gestiegen Richtung Flughafen. Der Verkehr war dann doch nicht so arg wie gedacht und so waren wir über pünktlich dort. Am Schalter haben wir auf James gewartet, der uns auch letztes Jahr schon die drei Hunde mitgegeben hat. Als um 21:20 Uhr aber immer noch kein James da war, bin ich dann mal los gelaufen und habe weiter vorne einen wartenden Thai gefunden. Er sprach zwar schlecht English, hat die Formalitäten aber schnell und professionell erledigt und sich dann auch glücklicherweise bereit erklärt Mouhmi den süßen Hund aus dem Shelter so spät wie möglich beim Sperrgepäck abzugeben, damit sie nicht unnötig lange in der Hitze stehen muss. 

Gut dass wir nicht noch gewartet haben wie letztes Jahr, denn heute war dermaßen viel los, dass wir gerade so den Sicherheitscheck und die Immigration Formalitäten geschafft haben - so hatten wir nur Zeit für ein Bier und kleine Sandwichs. Schon bald saßen wir im Flieger, haben das Essen ausgelassen und haben schnellstmöglich (Tina hat allerdings noch bis 3:30 einen Film geschaut) versucht zu pennen, was diesmal bei uns beiden leider gar nicht geklappt hat. So sind wir nach kleinem Frühstück morgens kurz vor 6:00 aus der Maschine gewankt, völlig fertig und arschkalt ist es auch noch - Igitt. Nach ein wenig Verspätung und Verwirrung bzgl des Verbleibs des Hundes, hatten wir kurz vor halb sieben alles beisammen und sind nach draußen, wo die neue Familie von Mouhmi bereits sehnsüchtig wartete. Dem Hund ging es prima, sie sah gut aus und die Wiedersehensfreude war schön anzusehen - insbesondere die Tochter war außer sich und als Mouhmi ihr dann noch gleich übers Gesicht geschleckt hat war alles gut. Kurzer Austausch und dann war auch schon unser vorab gebuchtes Taxi da. Kurz vor 8:00 waren wir dann zu Hause. Später noch die Hunde geholt, Spaziergang gemacht und so früh wie möglich ab aufs Sofa.

Dienstag, 20. Februar 2018

Bye Bye Samui

Buhu, heute hieß es also Samui zu verlassen. Wie schön, dass uns Linda den Transfer zum Flughafen angeboten hat, denn das spart uns 1000 Baht. Wir waren um 9:30 mit ihr verabredet und so saßen wir pünktlich zum Frühstück um 8:30 am Strand. Wie schon erwähnt sind die Angestellten etwas verhuscht und so haben wir nach eindeutig klar bestellten Spiegeleiern eine Portion Fried Rice bekommen - immerhin mit Spiegelei obendrauf. Mittags gerne, aber nicht zum Frühstück -also wieder neu bestellt. Diesmal kam Rührei und von den bestellten Getränken nur die Hälfte - inzwischen konnten wir nur noch lachen 😂also kleiner Tip: immer auf der Karte zeigen, was man genau haben will, denn nur ein nettes Lächeln und Kopfnicken beim Bestellen kann zu großen Verwirrungen führen. 


Linda hat uns zeitig abgeholt und auf dem Weg zum Flughafen hatten wir noch Zeit interessante Geschichten von ihr und dem Leben hier zu erfahren. 

So leer hatten wir den Check-In hier noch nie erlebt und so hatten wir keinen Stress, bis ich auf einmal aus der Wartehalle abgeholt wurde und einer Mitarbeiterin folgen sollte. Scheinbar hatte ich ein Feuerzeug in meiner Tasche vergessen und das sollte ich nun dort rausholen - leider gab es keine Gelegenheit Tina darüber zu informieren und so saß die Arme ziemlich verdattert in der Wartehalle, als sie mich mit einem Transportwagen wegfahren sah. Am Ende aber alles gut und wir waren kurz nach 13:00 in BKK. Sonntags Mittags ist der Verkehr OK und wir waren nach 45 Minuten im Peninsula - einem der top 5 Sterne Hotels die es wohl so gibt. Alter Latz was ein Kontrast zu den bisherigen Erlebnissen - voller Prunk und alleine die Anzahl der Bediensteten, die einem die Tür aufhalten übertraf in Summe die Anzahl der Mitarbeiter aller Resorts in denen wir bisher waren. Das Zimmer mit Balkon und Blick auf den Chao Prahya Fluss war nicht von schlechten Eltern und wir freuten uns wie zwei kleine Kinder. 

Eine Dose Bier für 250 Baht haben wir uns dann doch noch gegönnt, bevor wir in der Bar direkt am Fluss noch jeder ein Gläschen Wein geschlürft haben. Bissi problematisch war die Wahl der Klamotten, da weder kurze Hosen, noch Flip Flops o.ä. erwünscht waren - darauf waren wir nicht wirklich eingestellt, sind aber neben den vielen Chinesen nicht wirklich aufgefallen. Gegen 17:00 sind wir dann erst mit dem hauseigenen Boot auf die andere Seite gebracht worden und von dort ging es dann mit dem nächsten Boot zum Asiatic Markt - ein künstlich hochgezogenes Einkaufsviertel mit Riesenrad und jeder Menge Restaurants. Zum shoppen eher nix für uns, aber wir haben ne gute Pizza bekommen und haben uns zumindest alles angeschaut. 

Leider ging es Tina nicht so besonders und so sind wir nach ca. 2 Stunden wieder zurück zum Hotel. Richtig alt sind wir nicht geworden und so sind wir recht früh in das riesige Bett mit super geilen Kissen gesunken.

Samstag und somit der letzte Tag im Shelter

Oh weh oh weh nun geht es tatsächlich dem Ende zu - so ein Mist. Na ja, aber wie immer rast die Zeit wenn man viel erlebt und viel Spaß hat und von beidem haben wir mal wieder mehr als genug gehabt während dieser Reise. Da wir den Tag so gut wie möglich ausnutzen wollten, sind wir so früh raus, dass es bei uns noch kein Frühstück gab - also ab nach Nathon zum Franzosen frühstücken, danach in die Tierhandlung, wo wir natürlich noch die letzte Pallette Hundefutter gekauft haben. In der Apotheke waren wir auch noch - ich glaube die werden uns alle als gute Umsatzbringer echt vermissen😂

Danach direkt zum Shelter, wo ich heute noch nur sehr wenig beim Bau des Wasserbasins für Physiotherapie geholfen habe, das Handgelenk schmerzt immer noch. Ansonsten haben wir heute natürlich besonders viel Futter, Leckerlis und Streicheleinheiten verteilt - sie werden uns fehlen die Fellnasen. Als wir mit allem fertig waren sind wir einfach gegangen, ohne uns umzudrehen...echt immer schwer das hinter sich zu lassen.


Am späten Nachmittag sind wir dann mit Sybille zusammen zu dem Haus gefahren, welches die beiden aktuell gemietet haben. Da hätten wir nun wirklich nicht hingefunden, auch wenn es recht nahe an unserem Resort lag. Dort haben wir dann Sammy wiedergesehen- der Hund von Sybille, der letztes Jahr völlig abgemagert war und wegen gebrochener Hüfte o.ä. nicht mehr laufen konnte. Inzwischen ist er richtig propper und wir sind zusammen zum Strand runter. Er läuft zwar wackelig und knickt auch mal weg, aber er läuft - echt toll. Auch diese Bucht war wunderschön und außer den Nachbarn war sie leer. Hier wohnen nur ältere Farangs, u.a. Karin, die wir direkt kennengelernt haben. Eine beeindruckende 73jährige, die uns direkt von ihren Tattoos und ihrer gestrigen Sauftour mit ihrem Neffen erzählt hat - sie war um halb drei zu Hause und wahrscheinlich alles andere als nüchtern. Reisen tut sie viel, hat mit Fallschirmspringen angefangen usw usw -der Knaller. Nun kamen die Moskitos und so haben wir das echt schöne Haus der beiden recht schnell verlassen und sind am Bungi ab unter die Dusche.

 Heute waren wir mit Stefan und seiner Elena (plus Sohn und neuem Baby), Sybille und Marcus bei uns im Resort zum Abendessen verabredet. Ein schöner Abend, der für die meisten gegen 23:00 endete -nur Stefan und ich saßen noch bis 1:30 und haben viel erzählt und getrunken - herrlich, wenn man auch nachts noch am Strand sitzen kann, in Shorts und barfuß. Bald werden wir wohl sehr frieren müssen🙄


Sonntag, 18. Februar 2018

Freitag im Shelter...die Zeit rennt

Relativ früh wach gewesen und im Think Resort direkt am Strand gefrühstückt- alle ein wenig verhuscht hier, aber immer am Lächeln 😊 der hier gemachte Ananas Saft ist übrigens der Hammer, der wird so lange püriert, dass er schaumig cremig wurde, super lecker. Direkt ins Shelter, wo heute im Grunde nichts außergewöhnliches passiert ist. Der amputierte ist beim Box Saubermachen irgendwie entwischt und wir haben es nicht geschafft ihn wieder einzufangen. Auch andere Helfer waren erfolglos, doch Au der beste von allen, hat ihn mit einem großen Laken aus der Ecke bekommen - da merkt man, dass er einfach mehr Routine hat als wir.

Heute waren wir mit Linda der Schottin verabredet, die schon seit 14 Jahren ehrenamtlich im Shelter hilft, die Frau ist der Knaller. Aktuell lebt sie im Haus von einem anderen Helfer, der auf Heimaturlaub ist, dessen Hund aber versorgt werden muss. Das Haus ist nicht weit von unserem Resort gelegen, aber so versteckt, dass wir es nur mit einer sehr guten Beschreibung gefunden haben - der Weg war auf den letzten Metern mehr als abenteuerlich. Total geil gelegenes schönes Haus hinter der Siedlung der hiesigen Fischer und fast am Meer mit einem genialen Sonnenuntergang. Noch einen kleinen Strandspaziergang mit einer ganzen Hundemeute gemacht, um am Ende einen sehr viel länger als geplanten Abend mit tollen Gesprächen und viel lachen mit Linda auf der Veranda zu verbringen. Auf dem Rückweg mussten wir nach 23:00 Uhr dann tatsächlich noch am Family Mart anhalten um ne Kleinigkeit zu essen, denn das haben wir heute Abend irgendwie aus den Augen verloren 😂 Zurück am Bungi direkt in die Federn gefallen. 

Samstag, 17. Februar 2018

Back to the dogs

Heute hat der Wecker tatsächlich um 5:30 geklingelt, denn wir wollten alle die frühe Fähre um 7:20 nehmen - wir wollten den Tag auf alle Fälle noch im Shleter nutzen. Unglaublicherweise ist Eiu die Besitzerin so früh aufgestanden, um uns allesamt zu verabschieden -sehr süß. Lomprayah hat inzwischen eine neue Abfertigung und so wurden wir nach dem Ticket holen mit Bussen zum Pier gebracht, wo es dann direkt los ging. Ruckzuck waren wir in Nathon und es hieß Abschied nehmen von Corinna und Daniel - es waren super schöne Tage mit den beiden.

Wir sind erstmal zum Franzosen frühstücken und direkt danach in die Tierhandlung zwei Palletten Hundefutter besorgen. Mit all dem Kram mussten wir mit einem Taxi zum Resort, wo wir zwar noch nicht einchecken konnten, aber recht schnell einen Roller klargemacht haben, um dann direkt zum Shelter fahren. So wie wir beladen sind sehen wir echt aus wie Thais aufm Moped😜 Schön wieder hier zu sein. Sybille und Marcus waren auch schon am werkeln und der Bautrupp hat auch große Fortschritte gemacht. Leann und der Rest der Bande schienen sich mächtig zu freuen, als wir beide mit dem extra Futter kamen und wir uns um sie gekümmert haben. Der amputierte hat leider immer noch Probleme mit dem Fressen, aber hier und da gibt es auch Fortschritte, was einen immer sehr freut. Am Nachmittag zurück zum Bungi und erstmal ab ins Meer. Stefan der Schweizer hat uns dann noch am Strand besucht und wir haben uns bei einem Bierchen ausgetauscht - er hat inzwischen seinen eigenen Shelter hier aufgebaut und seine russische Freundin, die als Tierarzt bei ihm arbeitet hat gerade vor sieben Wochen ein Baby bekommen-echt was los hier auf der Insel😜

Am frühen Abend dann weg vom Strand, unter die Dusche und schon wieder los zum Abendessen mit Sybille und Marcus. War wieder ein sehr netter Abend mit den beiden, doch nach dem Essen waren wir so platt vom Tag, dass wir direkt zu unserem Bungi zurück sind und ab in die Falle.