Dienstag, 30. Januar 2018

Rafting durch den Dschungel 

Heute hat der Wecker echt früh geklingelt, da wir schon um 7:00 abgeholt wurden. Ein kleiner drahtiger Franzose hat uns aufgesammelt -unterwegs noch Manon und Thomas aus Belgien abgeholt und dann ging es erstmal zu seiner Base. Was ein cooler Typ der Guy. Er ist vor über 30 Jahren in Frankreich losgetrampt, hat den Iran während der Revolution durchquert und ist dann irgendwann in Pai gelandet. Damals gab es 2 Guesthouses, 2 Telefonnummern und die Tankstelle war ne Handpumpe. Von dort isser dann 6 Tage durch den Dschungel (alleine) und hat die wunderbaren Flüsse in dieser phantastischen Natur entdeckt. Das hat ihn auf die geniale Idee gebracht irgendwas mit Rafting aufzuziehen, was zu Beginn alles andere als einfach war. Dank der Deutschen Technik hat er dann aber doch einen Anbieter aus Wuppertal gefunden, der entsprechende Boote bauen konnte. Gesagt getan und seit fast 30 Jahren bietet er die Touren an. Seine Base war prima - Frühstück mit selbstgemachtem Brot etc.

Unsere beiden belgischen Begleiter waren auch sehr nett und nach etlichen interessanten Geschichten von Guy ging es dann knapp ne Stunde immer weiter in die Wildnis. Das ganze Gebiet steht unter Schutz und wird streng bewacht - Checkpoints etc. kommen allenthalben vor, was wir richtig gut fanden. Die Königin von Thailand will dass diese Natur hier oben erhalten bleibt und so sichert das Militär alles ab.

Schnell waren die Grundlagen des Raftings erklärt und die drei Französinnen, die wir unterwegs eingesammelt hatten, hatten ein eigenes Boot mit Guide. Wir wussten ja, dass um diese Jahreszeit keine super Stromschnellen zu erwarten waren, aber bereits nach den ersten Metern waren wir von der Szenerie total beeindruckt. Klar haben sie uns erstmal durch die Wasserfälle gejagt, damit wir schön nass wurden und die Guides was zu lachen hatten. Ach ja, die Gibbons aufm Weg zur Anlegestelle habe ich noch ganz vergessen zu erwähnen- unglaublich wie die angeschwungen kamen um ein paar Bananen zu ergattern- echt beeindruckend die Viecher. Die leben da wild und die Bananen waren eher gedacht sie von uns fern zu halten, denn die sind wohl mit Vorsicht zu genießen, insbesondere wenn man lange Haare hat.

Aufm Wasser haben wir schnell den Dreh als Team raus gehabt und konnten die Natur während des Paddelns gut genießen. Schildkröten, Vögel, Wasserbüffel und sogar zwei Kühe haben wir gesehen. Die Kühe genau wie letztes Jahr bei den Kareen mit Glocken um den Hals - das wirkt schon eher ungewöhnlich mitten im Dschungel, doch da die frei rumstreifen ist das verständlich, sonst würde man die ja nie mehr finden.

Nach ein paar ganz lustigen kleinen Stromschnellen haben wir nach 15 km Lunchpause gemacht. Danach ging es dann nochmal 20 km weiter. Unterwegs sind wir zwar an sehr kleinen, aber brutal heißen Quellen vorbeigekommen, was echt faszinierend war, da man sich daran verbrüht hat, wenn man direkt rein ist. Zwischendurch gab es dann aber trotz niedrigem Wasser ein paar lustige Stromschnellen - in der Highseason muss das echt der Hammer sein hier -der Guide hat uns davon ein paar Aufnahmen gezeigt, alter Latz.

Nach 35 km, für die wir 6,5 Stunden gebraucht haben, sind wir dann ziemlich fertig am Ziel angekommen. Eigentlich war eine Dusche aufm Programm, doch im fast Dunkeln kalt abduschen ist nix für so Weicheier wie uns. Dort noch kurz auf ein Bier verweilt bevor es dann 2 Stunden mit dem Auto zurück nach Pai ging. Unser Guide Boh, der wirklich klasse war hat vor der Fahrt ein großes Chang getrunken, im Auto dann zwei kleine, dann kurze Pause, wo er sich wieder ne große Dose Chang geholt hat. Er wurde immer redseliger und hat uns alle möglichen interessanten Geschichten erzählt - u.a. von seiner sterbenden Mutter, die er geistig begleitet hat und von seinem Vater, der nach dem Verlust eines Kindes drei Tage nach Chiang Mai durch den Dschungel gelaufen ist, um sich dort in den Grundlagen der Medizin ausbilden zu lassen. Nun ist er über 90 und immer noch fit.

Zurück in Pai noch kurz ne Kleinigkeit auf dem Markt gegessen, Zurück zum Bungi und recht früh in die Falle - der Tag war mehr als anstrengend.


Montag, 29. Januar 2018

Auf nach Pai

Nach einer wirklich erholsam Nacht sind wir gegen 8:00 Uhr morgeds aus den Federn gekrochen. Den Jetlag habe ich noch nicht wirklich überwunden, Tina gehts da schon weitaus besser. Also runter zum Frühstück und erst mal gestärkt. Um elf hat uns dann unser Taxi abgeholt, welches uns nach Pai bringen sollte. Wir hatten eigentlich ein normales Taxi erwartet, doch am Ende war es dann ein großer Bus in dem wir halt zu zweit saßen, plus Fahrer natürlich. Wir hatten ja schon von Corinna und Daniel gehört, dass die Anfahrt recht abenteuerlich ist. Dass die 762 Kurven, mit einem wohl gemerkt recht rasanten Fahrer, dann doch so arg sind, hätten wir nicht gedacht. Ich hatte ab der Mitte der Strecke auch echt zu kämpfen. Sowas habe ich wirklich noch nicht erlebt, ich bin geschwankt zwischen Übelkeit und Augen zufallen zwischendrin dachte ich fast ich Fall in Ohnmacht. Das war wirklich nicht mehr lustig. So eine Reisekrankheit hatte ich noch nie. Naja nach dreienhalb Stunden waren wir dann endlich dort. Pai ist wirklich ähnlich wie die Kao San Road in Bangkok nur etwas kleiner. Direkt am Rim Pai Cottage abgesetzt worden, wo wir total herzlich begrüßt wurden. Das Ressort ist wirklich klasse. Super süß direkt am Pai River gelegen. Wir hatten mit den besten Bungalow direkt vorne am Wasser mit einem tollen Ausblick und schön war er auch noch. Kurz alles abgeladen frisch gemacht und dann losgetapert. Fresh Coconut und ein Singha - das musste jetzt sein. Dadurch wurde dann auch meine Übelkeit etwas besser und wir konnten uns für den Abend vorbereiten. Zwischendrin haben wir noch einen wirklich leckeren veggie Burger gegessen, der mit Avocados aufgepeppt wurde. Es scheint gerade Avocado season zu sein, denn die wurden überall angeboten. Die sind hier wirklich riesig und absolut lecker. Heute sollte direkt bei uns vor dem Ressort ein Night Market starten. Also der findet jeden Abend statt.

Also haben wir uns erst mal noch eine Massage gebucht und sind dann gegen 18:00 Uhr am Abend auf den Markt. Es gab ein wirklich großes Angebot an vegetarischen Spezialitäten und allerlei Krimskrams zum kaufen. Was wir aber nicht gemacht haben...dich ein geflochtenes Armbändchen für mich. Die Monster Shopping Zeiten in Thailand sind echt vorbei...es gab aber auch nix so dolles, was uns angelacht hätte.

Nach anderthalb Stunden hatten wir dann auch genug und Sind zu unserer Massage gegangen. Die war gut und wir haben die Entspannung sehr genossen. Danach dann aber direkt ab ins Resort, kleinen Absacker auf dem Balkon genommen (es war sowas von kalt inzwischen dass wir es nicht länger ausgehalten haben) und dann ganz schnell ab ins Bett, denn im Bungalow war es noch kälter als draußen. Die Klimaanlage auf 31 Grad hoch zu stellen hat überhaupt nichts gebracht, ich frage mich wofür da überhaupt eine Temperatur über 20 grad angegeben wird. Naja wie auch immer wir sind dann völlig fertig schnell eingeschlafen. Morgen Früh um sieben sollte es ja dann schon losgehen zu unserer Rafting Tour. Wir sind schon sehr gespannt…

Kleine typische Thai Anekdote: als wir mittags den Burger gegessen haben musste ich zur Toilette. Der Besitzer hat mir 5 Baht in die Hand gedrückt und hat mich zwei Shops weiter in einen Taxi Laden geschickt. Durch den musste ich durch die Hintertür über einen Platz und stand auf einmal vor ner Drehtür wo ich die 5 Baht einschmeissen musste...es sah aus wie ein Gefängniseingang.

Ach ja die Thais....;)))




Duschhaube auf Thai ;))





Sonntag, 28. Januar 2018

Angekommen...

Der Flug an sich ging recht schnell rum. Wir haben noch nett zu Abend gegessen, um uns dann aber schnell in die Waagrechte zu begeben und tatsächlich ein paar Stunden zu schlafen. Bei Heiko hat es leider nicht so gut geklappt aber immerhin sind wir recht  entspannt in Bangkok angekommen. Von dort sind wir im Flughafen direkt weiter zu unserem Anschlussflug nach Chang Mai. Natürlich mussten wir direkt die erste Fresh Coconut zu uns nehmen - lecker und immer wieder erstaunlich wie gut das tut.


Da es auf der Anzeigetafel nur einen Flug gab, der zur selben Uhrzeit wie unserer ging,  sind wir mutig zudem Gate sechs gegangen. Als es zum einchecken ging hieß es dann, dass das nicht unser Flug sei. Große Verwirrung in unseren Gesichtern - Und nicht nur dort. Also los gerannt und das richtige Gate gesucht. Natürlich erst mal wieder beim falschen gelandet, dort auch nicht wirklich geholfen bekommen, um dann wieder  einmal quer über den Flughafen zurück zu rennen. Nun hatten wir die Strecke ja schon zweimal hinter uns, als wir endlich das richtige Gate gefunden haben. Mannoman das war echt knapp und wir völlig ausser Atem und total durchgeschwitzt. In letzter Sekunde haben wir es dann doch noch in unseren Flieger nach Chang Mai geschafft. Der Flug ging flott rum und wir sind kurz vor sieben in Chiang Mai gelandet. Von dort mit dem Taxi direkt ins Hotel, wo wir uns kurz frisch gemacht haben und dann noch mal los gezogen sind, um was zu essen. Kleines nettes Restaurant gefunden und dort noch ne Suppe zu uns genommen, mehr war nicht mehr drinn. Zurück am Hotel waren wir so dermaßen fertig, dass wir direkt ins Bett sind. Ein sehr langer und spannender Reisetag war geschafft - klasse wieder hier zu sein!



Mittwoch, 24. Januar 2018

Wir sitzen am Flughafen 😅

Puh.... geschafft...mal wieder auf den letzten Drücker ! Buddha sei Dank ist ja für Thailand schnell gepackt und so haben wir das 2 Stunden vorher auch noch auf die Reihe bekommen.

Hundis sind wieder bestens bei Simone in der Pension aufgehoben für die nächsten 4 Wochen und es kommt endlich mal ein wenig Urlaubsstimmung auf ;))





Dienstag, 23. Januar 2018